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Ärzteblatt Thüringen

Wahl zur Kammerversammlung 2015/2019

Bekanntgabe des Ergebnisses der Kammerwahl 2015 nach der Stimmenauszählung am 23. März 2015


Wie funktioniert‘s - was ist wichtig?

Grundlagen des Wahlverfahrens

Das Thüringer Heilberufegesetz (ThürHeilBG) legt in § 14 fest: "Die Kammerversammlung wird von den Kammerangehörigen auf die Dauer von vier Jahren in allgemeiner, gleicher, geheimer und direkter Wahl gewählt.". Die Wahlordnung der Landesärztekammer Thüringen regelt Näheres zu den allgemeinen Bestimmungen, zur Wahlvorbereitung, Wahlhandlung, zu den Bestimmungen zum Wahlergebnis, Konstituierung der Kammerversammlung, Aufbewahrung der Wahlunterlagen und auch die Liste der Wahlkreise mit ihrer jeweiligen Anzahl an Sitzen. Die Wahlordnung kann in unserem Internetauftritt www.laek-thueringen.de (Button „Download“) eingesehen werden. Sie kann auch von unserer Geschäftsstelle bei Sylvia Geiling angefordert werden.

Wer ist wahlberechtigt - wer ist wählbar?

Grundsätzlich sind alle Kammerangehörigen der Landesärztekammer Thüringen wahlberechtigt und wählbar, soweit das Wahlrecht und die Wählbarkeit nicht aus bestimmten, normativ festgelegten Gründen ausgeschlossen sind.

Weitere wichtige Voraussetzungen für die Ausübung des Wahlrechts ist die Eintragung in ein Wählerverzeichnis. Die von dem Wahlausschuß aufgestellten Wählerverzeichnisse sind nach Wahlkreisen gegliedert. Jeder Kammerangehörige ist dem Wahlkreis zugeordnet, in dem er seinen Beruf ausübt oder, falls er seinen Beruf nicht ausübt, seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die Wählerverzeichnisse werden innerhalb der entsprechenden Frist, die nachfolgendem Zeitplan entnommen werden kann, in der Geschäftsstelle der Landesärztekammer Thüringen, Im Semmicht 33, 07751 Jena-Maua, ausgelegt.

Jeder Kammerangehörige sollte sich davon überzeugen, daß er ordnungsgemäß in das Wählerverzeichnis eingetragen ist bzw. ob seine aktuellen Meldedaten in der Ärztekammer vorliegen. Beanstandungen sind innerhalb einer Ausschlußfrist dem Wahlausschuß anzuzeigen.

Nach Berichtigung und Abschluß der Wählerverzeichnisse sind weitere Eintragungen und Veränderungen nicht mehr zulässig.

Wie können Kammerangehörige kandidieren?

Die Kammerversammlung hat 43 Mitglieder. 31 Sitze werden über Kreiswahllisten vergeben, 12 Sitze über Landeslisten. Es gibt somit zwei alternative Möglichkeiten, für die Wahl zur Kammerversammlung zu kandidieren:

  • entweder die Einzelkandidatur auf einer Kreiswahlliste oder
  • die Kandidatur auf einer Landesliste einer berufsständischen Organisation oder einer Ad-hoc-Vereinigung.

An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis: Sollte es für einen Wahlkreis keine/n Kandidaten geben, wird/werden diese/r freie/n Sitz/e automatisch über die Landeslisten vergeben!

Die Einzelkandidatur auf einer Kreiswahlliste ist nur möglich, wenn der Kandidat in das Wählerverzeichnis des entsprechenden Kreises eingetragen ist. Jeder Wahlbewerber benötigt 10 Unterstützerunterschriften von Kammerangehörigen aus diesem Wahlkreis. Kandidaten auf der Landesliste einer berufsständischen Organisation werden von dieser aufgestellt und durch die Unterschrift der Mitglieder des Vorstandes unterstützt. Kandidaten, die auf der Landesliste einer Ad-hoc-Vereinigung kandidieren wollen, benötigen ebenfalls jeweils 10 Unterstützerunterschriften.

Jeder Wahlberechtigte kann je einen Kandidaten auf einer Kreiswahlliste und einer (Ad-hoc-)Landesliste unterstützen. Die Unterstützung mehrerer Kandidaten auf einer Liste ist unzulässig.

Auf einer Landesliste müssen mindestens drei und dürfen höchstens 24 Kandidaten aufgestellt sein.
Jedem Wahlvorschlag müssen beigefügt sein:

  • die schriftliche Erklärung des Kandidaten, daß er mit der Aufnahme in den Wahlvorschlag einverstanden ist,
  • ein aktuelles Paßbild zur Veröffentlichung im Ärzteblatt Thüringen (möglichst digital mit einer Auflösung von 300 dpi an wahl@laek-thueringen.de oder wenn die digitale Form nicht realisierbar ist, ist auch ein übliches Foto (mit Namen auf der Rückseite) möglich).

Den berufsständischen Organisationen, das heißt, allen über eine Landesliste kandidierenden Organisationen, wird die Möglichkeit gegeben, ihre Organisation und deren Ziele der Wählerschaft über das Ärzteblatt - voraussichtlich im Februarheft - bekannt zu machen.

Durchführung der Wahl

Die Wahl findet ausschließlich als Briefwahl statt. Nachdem der Wahlausschuß die Zulassung der Wahlvorschläge festgestellt und bekanntgemacht hat, werden die Wahlunterlagen versandt.

Jeder Wahlberechtigte erhält einen Stimmzettel für die Kreiswahlvorschläge und die entsprechende Anzahl an Stimmzetteln der kandidierenden Landeslisten und Ad-hoc-Listen.

Jeder Wahlberechtigte hat drei Stimmen für die Landeslisten, die er beliebig verteilen kann. Die Zahl der Stimmen für die Kreiswahlliste richtet sich nach der Anzahl der zu vergebenden Sitze im Wahlkreis. Auch diese Stimmen können auf die Kandidaten beliebig verteilt werden.

Nachdem die Stimmzettel gekennzeichnet und in den dafür bestimmten Umschlag (innerer Umschlag) eingelegt und dieser verschlossen worden ist, kommt dieser Umschlag zusammen mit einem zusätzlichen Schein, auf welchem die Unterschrift als Bestätigung der eigenhändigen Stimmabgabe zu leisten ist, in einen weiteren Umschlag (äußerer Umschlag), der entsprechend gekennzeichnet an den Wahlausschuß zu senden ist. Detaillierte Hinweise zur Ausübung des Wahlrechts werden mit den Wahlunterlagen versandt.

Bei der letzten Wahl (2011) erfolgte erstmals eine Kennzeichnung der Stimmzettel und Bestätigungsscheine durch einen 2D-Barcode. Da sich dieses Verfahren bewährte, wird es auch bei dieser Wahl angewandt. Diese Barcodes ermöglichen ein elektronisches Einlesen, so dass zum Beispiel die Wahlbeteiligung der einzelnen Kreise elektronisch ausgezählt werden kann und auch insgesamt die Wahlbeteiligung dokumentiert ist. Daneben schließen sich eine unzulässige Mehrfachabgabe von Stimmzetteln aus. Die Stimmzettel beinhalten dabei ein nicht personalisiertes Kennzeichen, was nur die Liste oder den Wahlkreis beinhaltet (z.B. K3 für Wahlkreis 3 oder L1 für Landesliste 1). Auf dem Bestätigungsschein, auf welchem die Unterschrift als Bestätigung der eigenhändigen Stimmabgabe zu leisten ist, wird die Mitglieds-Nr. als 2D-Barcode aufgedruckt. Eine Zuordnung der Stimmzettel zu einzelnen Wählern ist durch die Codierung nicht möglich. Mit jedem handelsüblichen 2D-Barcode-Scanner können Sie selbst überprüfen, welche Informationen codiert sind.

Die Wahlfrist liegt in der Zeit vom 12. bis 18.03.2015.

Feststellung des Wahlergebnisses / Wahlausschuss / Wahlfrist

Der Wahlausschuß ermittelt das Ergebnis der Wahl und gibt es voraussichtlich im Ärzte­blatt Thüringen des Monats Mai bekannt. Die konstituierende Kammerversammlung findet voraussichtlich am 17. Juni 2015 statt.
Wahlfrist, Wahlausschuß und ein genauer Zeitplan für die Durchführung der Wahl sowie Mustervordrucke für Wahlvorschläge werden nachfolgend bekanntgegeben. Diese Informationen können auch aus dem Dezember- und Januarheft des Ärzteblattes Thüringen entnommen werden.

Bekanntgabe des Leiters und der Mitglieder des Wahlausschusses

Nach § 8 Wahlordnung hat der Vorstand der Landesärztekammer Thüringen den Wahlausschuß berufen und RA Matthias Zenker, Geschäftsstelle der Landesärztekammer Thüringen, Im Semmicht 33, 07751 Jena-Maua, zum Leiter des Wahlausschusses berufen.
Als Stellvertretender Leiter ist Dr. med. Christoph Fritze, Jena, Ruhestand, und als Beisitzer sind Dr. med. Erika Huber, Jena, Ruhestand, Dr. med. Henning Petermann, Jena, Ruhestand, und Dr. med. Jenny Unger, Jena, Ruhestand, berufen worden.

Jena, den 20. November 2014

Dr. med. Mathias Wesser
Präsident

Bekanntgabe der Wahlfrist

Nach § 19 Wahlordnung setzt der Vorstand der Landesärztekammer Thüringen im Benehmen mit dem Wahlausschuß die Frist für die Wahl zur Kammerversammlung von Donnerstag, 12.3.2015, bis Mittwoch, 18.3.2015, fest.

Jena, den 20. November 2014

Dr. med. Mathias Wesser
Präsident

Zeitplan über den Ablauf der Wahl der Kammerversammlung 2015/2019

AufgabeZeitpunkt / Termin
Ärzteblatt Thüringen: Veröffentlichung Editorial, Formaler Wahlaufruf (Allg. Informationen, Hinweis aktuelle Meldedaten), Aufruf an Berufsverbände (Wahlwerbung), Wahlausschuss, Wahlfrist, ZeitplanDezember-Heft
Internet: Veröffentlichung – analog Informationen im Dezember-ÄBl.Dezember
Die Aufstellung der Wählerverzeichnisse erfolgt am06.01.2015
Die Auslage der Wählerverzeichnisse in der Geschäftsstelle der Landesärztekammer Thüringen erfolgt in der Zeit vom 07. - 11.01.2015
Ärzteblatt Thüringen: Veröffentlichung Wahlfrist, Zeitplan, FormulareJanuar-Heft
Internet: Veröffentlichung – analog Informationen im Januar-ÄBl.Januar
Beanstandungen der Wählerverzeichnisse
müssen schriftlich erfolgen bis
(Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Beanstandung beim Wahlausschuss eingegangen sein.)
12.01.2015, 18:00 Uhr
Wahlausschuss (1. Sitzung) →
Die Wählerverzeichnisse werden geschlossen am
(Nach diesem Zeitpunkt sind weitere Eintragungen und Veränderungen nicht mehr möglich.)
16.01.2015
Die Einreichung der Wahlvorschläge muss erfolgen bis
(Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die Wahlvorschläge beim Wahlausschuss eingegangen sein.)
01.02.2015, 18:00 Uhr
Die Mitteilung von Mängeln erfolgt bis zum05.02.2015
Die Beseitigung von Mängeln ist möglich bis08.02.2015, 18:00 Uhr
Wahlausschuss (2. Sitzung) →
Der Beschluss über die Zulassung der Wahlvorschläge erfolgt am
Es erfolgt schriftliche Mitteilung über die
Zulassung an die Kandidaten bzw. den einreichenden Vorstand der Berufsverbände.
09.02.2015
Ärzteblatt Thüringen: Veröffentlichung Berufsverbände – Vorstellung, WahlwerbungFebruar-Heft
Internet: Veröffentlichung – analog Informationen im Februar-ÄBl.Februar
Bekanntmachung / Aushang der Wahlvorschläge in der Geschäftsstelle der Landesärztekammer Thüringen ab19.02.2015
Versand der Wahlunterlagenab ca. 25.02.2015,
spätestens am 28.02.2015
Ärzteblatt Thüringen: Veröffentlichung KandidatenMärz-Heft
Internet: Veröffentlichung – analog Informationen im März-ÄBl.März
Wahlfrist12.03. - 18.03.2015,
18:00 Uhr
Wahlausschuss (3. Sitzung) →
Stimmenauszählung am
23. + 24.03.2015
Wahlniederschrift und Bekanntgabe des Wahlergebnisses27.03.2015
Ablauf der Erklärungsfrist für die Mandatsannahme07.04.2015
Ärzteblatt Thüringen: Veröffentlichung WahlergebnisMai-Heft
Internet: Veröffentlichung – analog Informationen im Mai-ÄBl.Mai
Ablauf der Einspruchsfrist gegen die Gültigkeit der Wahl (zwei Wochen nach Veröffentlichung) voraussichtlich24.05.2015
Konstituierung der neuen Kammerversammlung17.06.2015
Ärzteblatt Thüringen: Veröffentlichung neuer VorstandJuli-Heft
Internet: Veröffentlichung – analog Informationen im Juli-ÄBl.Juli

Wahlwerbung des Kreiskandidaten

Den berufsständischen Organisationen, die Landeslisten zur Wahl aufstellen, wird die Möglichkeit gegeben, ihre Organisation und deren Ziele der gesamten Thüringer Wählerschaft über das Ärzteblatt Thüringen und im Internetauftritt der Landesärztekammer bekannt zu machen. Kandidaten von Kreislisten haben ebenfalls die Möglichkeit, sich und ihre Ziele vorstellen. Die Vorstellung erfolgt dabei im Internetauftritt der Landesärztekammer.


Wenn Kandidaten diese Werbemöglichkeit in Anspruch nehmen möchten, richten diese bitte ihre Darstellung (maximal 1 DIN A4 Seite, 1 ½-zeilig, Times New Roman 12) bis spätestens 1. Februar 2015 (Eingang beim Wahlausschuss) an Sylvia Geiling unter wahl@laek-thueringen.de. Bis spätestens zu diesem Termin (1. Februar 2015, 18.00 Uhr) sind auch die Wahlvorschläge, die jeweilige Erklärung der Kandidatin/des Kandidaten und das Foto einzureichen.

Wahlkreise

Wahlkreise nach § 7 Absatz 3 Wahlordnung der Landesärztekammer Thüringen vom 24.09.1994 (Ärzteblatt Thüringen 1995, Sonderheft 1, S. 1), zuletzt geändert durch Zweite Satzung vom 17. März 2003 (Ärzteblatt Thüringen, S. 237)

Wahlkreis-Nr.Kreis/kreisfreie Stadt
Anzahl der Sitze
1Landkreis Eichsfeld1
2Landkreis Nordhausen1
3Wartburgkreis1
4Unstrut-Hainich-Kreis1
5Kyffhäuserkreis1
6Landkreis Schmalkalden-Meiningen2
7Landkreis Gotha1
8Landkreis Sömmerda1
9Landkreis Hildburghausen1
10Ilm-Kreis1
11Landkreis Weimarer Land2
12Landkreis Sonneberg1
13Landkreis Saalfeld-Rudolstadt2
14Saale-Holzland-Kreis1
15Saale-Orla-Kreis1
16Landkreis Greiz1
17Landkreis Altenburger Land1
18Stadt Erfurt3
19Stadt Gera2
20Stadt Jena3
21Stadt Suhl1
22Stadt Weimar1
23Stadt Eisenach1



Vorstellung der Berufsverbände*

Landesliste Ärztinnen und Ärzte aus den Thüringer Krankenhäusern

Die Ärztinnen und Ärzte der Thüringer Krankenhäuser tragen durch ihre Arbeit wesentlich zur stabilen und qualifizierten medizinischen Versorgung unserer Menschen bei.


Zu ihren Verpflichtungen gehören vor allen Dingen die Sicherung der medizinischen Grund- und Regelversorgung sowie zahlreiche Aufgaben bei der spezialisierten und hochspezialisierten medizinischen Betreuung kranker Menschen.

Ärztinnen und Ärzte aus unseren Krankenhäusern sind im entscheidenden Maße für die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses mit verantwortlich und erfüllen zahlreiche Aufgaben bei der ärztlichen Fort- und Weiterbildung. In vielen Bereichen obliegen den Krankenhausärzten auch Verpflichtungen auf dem Gebiet der Präventions- und Rehabilitationsmedizin.

Entscheidungen zur Neuregulierung der Facharztausbildung, die zukünftige Gestaltung der fachärztlichen Fortbildung oder Umstrukturierung der Thüringer Krankenhauslandschaft, wie sie im „7. Landeskrankenhausplan“ vorgesehen sind, sind strittige Bereiche, bei deren rationaler Klärung die Krankenhausärzte eine wichtige Rolle übernehmen müssen.

Das betrifft auch ärztliche Zuständigkeiten bei einer nachhaltigen Verzahnung ambulanter und stationärer Versorgungssektoren oder die Beteiligung der Krankenhausärzte bei der Umsetzung, beispielsweise des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes.

Diese und andere Aufgaben machen es notwendig, dass die Thüringer Krankenhausärzte in unserer Landesärztekammer ihre Positionen mit Kompetenz und Sachkenntnis weiter vertreten.
Die Kandidaten der Landesliste „Ärztinnen und Ärzte aus den Thüringer Krankenhäusern“ wollen eine gebührende Vertretung der Krankenhausärzte in der Kammerversammlung erreichen, dafür bitten wir Sie um Ihre Stimme.

Prof. Dr. med. Reinhard Fünfstück
Vorsitzender des Landesverbandes Thüringen

Landesliste des Thüringer Hausärzteverbandes - Jede Stimme zählt! 39,3 % Wahlbeteiligung (2011) schaden uns Hausärzten!

In Thüringen fehlen viele Hausarztpraxen. Die bestehenden Praxen sind oft durch eine zunehmend alternde Bevölkerung überfordert, die ebenso eine höhere Krankheitslast trägt. Die Wartezeiten werden länger, die Zeit, welche der Arzt mit den erkrankten Menschen verbringen kann, wird kürzer. Eine Abhilfe durch neue Hausarztpraxen ist nicht zu erwarten.

Unser Hauptinteresse muss also derzeit auf der Nachwuchsgewinnung und dem Ausbau von arztentlastenden Strukturen liegen. Für beides setzt sich Ihr Thüringer Hausärzteverband ein. Erfolge können Sie beispielsweise an ansteigenden Nachfragen nach Weiterbildungspraxen zum Facharzt für Allgemeinmedizin und den Zahlen der VERAHs in Thüringen messen.

Sie alle sind wahlberechtigt und können als Hausärzte Ihre hausärztlichen Kandidaten wählen.

Warum ist eine breite hausärztliche Vertretung in der LÄK so wichtig?

Die Landesärztekammer ist ein wichtiger Teil unserer Selbstverwaltung. Wir wollen beispielsweise Einfluss auf die Weiterbildungsordnung nehmen. Was muss ein Arzt in Weiterbildung in Zukunft auf dem Weg zum Facharzt für Allgemeinmedizin erlernt haben? Wie gestaltet man Fortbildung für die Kolleginnen und Kollegen? Kann man unabhängige Fortbildungen flächendeckend installieren? Als Schlichtungsstelle werden in Jena/Maua auch innerärztliche Probleme, ebenso wie Streitigkeiten, die sich aus der Berufsordnung ergeben, bearbeitet. Darüber hinaus wird in der Landesärztekammer über die Alters-, Krankheits- und Hinterbliebenenversorgung der Angehörigen des Berufsstandes entschieden. Die Kammer berät Behörden und gibt Stellungnahmen zu gesundheitspolitischen Fragen ab. Hier müssen die Besonderheiten der hausärztlichen Versorgung berücksichtigt werden. Wie sie wissen, befasst sich die Landesärztekammer auch mit der Ausbildung unserer Arzthelferinnen.

Sie sehen, die Kammer nimmt Aufgaben wahr, die unser aller Interesse betreffen. Nur durch eine starke Vertretung in der Kammerversammlung, in den Ausschüssen der Kammer und natürlich auch im Vorstand werden hausärztliche Interessen gewahrt bleiben. Demokratische Mitbestimmung lebt von Ihrer Wählerstimme!

Beteiligen Sie sich an der Kammerwahl. Zeigen Sie Ihr Interesse an unserer Selbstverwaltung. Jede Stimme für einen Hausarzt stärkt unsere Position.

Lassen Sie uns die schlechte Wahlbeteiligung der letzten Jahre überwinden. Sie werden auf unserer Landesliste bekannte aktive Kolleginnen und Kollegen und auch junge Hausärzte finden, deren politische Aktivität erst beginnt. Auch in Ihren Landkreisen stehen hausärztliche Kandidaten zur Wahl. ZEIGEN SIE INTERESSE AN UNSERER ZUKUNFT!

Dr. Ulf Zitterbart
1. Vorsitzender
Alexanderstraße 26 a
99448 Kranichfeld

Landesliste "Thüringer Internisten"

Die Gesellschaft für Innere Medizin Thüringens e. V. (GIMEDT) und der Landesverband Thüringen des Berufsverbandes Deutscher Internisten e. V. (BDI) treten mit einer gemeinsamen Landesliste zur Kammerwahl 2015 an. Damit sollen die Einheit der Inneren Medizin als Fachgebiet und der Zusammenhalt der Internisten verschiedener Spezialisierungen und Tätigkeitsbereiche unterstrichen werden: Hausarztinternisten, Angiologen, Endokrinologen/Diabetologen, Gastroenterologen, Hämato-/Onkologen, Kardiologen, Nephrologen, Pneumologen und Rheumatologen. Das fachspezifische Anliegen der Thüringer Internisten des stationären und des ambulanten Bereiches in der Ärztekammerversammlung sind der Erhalt und die Modernisierung der internistischen Basisweiterbildung als verbindender Truncus communis für alle Facharztqualifikationen im Gebiet. Bei vielen Aufgaben der Kammer geht es fachübergreifend um Sachverstand und kollegialen Diskurs der Delegierten, in welchen sich unsere Kandidaten integrativ einbringen wollen.

Bereits seit mehreren Jahren hat Dr. Thomas Schröter (Weimar) Erfahrung in der Ärztekammerarbeit und erlangte in verschiedenen Gremien auf Landes- und Bundesebene eine hohe Reputation. Als Repräsentanten der stationären Inneren Medizin wollen PD Dr. Michael Hocke (Meiningen) und Professor Dr. Andreas Stallmach (Jena) zukünftig dazu beitragen, dass die Patientenversorgung und die Arbeitsbedingungen der Ärzte im Klinikalltag weiter verbessert werden. Insbesondere die angekündigte Krankenhausplanung unter der neuen Thüringer Landesregierung und die Krankenhausreform nach den Eckpunkten der Bundesregierung erfordern aktives Engagement. Die niedergelassenen Internisten Dr. Antje Masri-Zada (Gera), Dr. Reginald Weiß (Bad Berka) und Dr. Christian Franke, MHBA, (Sonneberg) vertreten die hausärztlich und fachärztlich tätigen Internisten im ambulanten Bereich. Für sie besteht die aktuell größte berufspolitische Herausforderung im geplanten GKV-Versorgungsstärkungsgesetz, welches auch seitens der Ärztekammer eine angemessene Reaktion erfordern wird. Erfahrungen aus beiden Bereichen, aus Krankenhaus und eigener Praxis, sowie als Kursleiter der Fortbildungsakademie bringt Dr. Reginald Weiß (Bad Berka) mit.

Alle Kandidaten unserer Liste sind bereit, sich in ihrer Freizeit aktiv in der ärztlichen Selbstverwaltung zu engagieren. Nicht nur die Internisten und Schwerpunktler, auch alle Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung und aus anderen Gebieten werden um die Beteiligung an der Wahl und um Unterstützung der genannten Persönlichkeiten gebeten.

Dr. med. Christian Kupka
Landesvorsitzender des BDI in Thüringen

Dr. med. Helmut Uhlemann
Mitglied des Landesvorstandes des BDI in Thüringen

Landesliste "Fachärzte Thüringen"

Wie bereits zu den Wahlen 2011 hat die Gemeinschaft der gebietsärztlichen Berufsverbände auch zur Wahl 2015 der Kammerversammlung der Landesärztekammer Thüringen eine Landesliste „Fachärzte Thüringen“ aufgestellt.

Die Gemeinschaft gebietsärztlicher Berufsverbände ist der Thüringer Dachverband aller fachärztlichen Berufsverbände. In seiner berufspolitischen Ausrichtung sieht sich der Verband als Thüringer Organisation, die sowohl dem Spitzenverband Fachärzte Deutschland (SpiFa) als auch der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB) nahesteht, da die Bundesverbände diese Organisationen bilden.

Einheit in Vielfalt und Diskussion ärztlicher Themen aus dem Blickwinkel aller Fachgebiete, gemeinsam mit den Fachärzten für Allgemeinmedizin und den Kollegen aus den Kliniken, in der Verantwortung für die Patienten, ist das Anliegen der Kollegen, die ihre Bereitschaft zur Arbeit in einer ärztlichen Selbstverwaltung mit ihrer Kandidatur bekunden.

Selbstverwaltung lebt von diesem Engagement.

Gerade jetzt, da das GKV Versorgungsstärkungsgesetz (VstG) vor der Beschlussfassung steht und erneut ärztliche Freiberuflichkeit reglementiert werden soll, gilt es unseren Gestaltungsspielraum als Körperschaft zu nutzen.

Berufsausübung in Freiheit und gewissenhafter Verantwortung ist Ausdruck dieser Freiberuflichkeit, die unser ärztliches Anliegen in Klinik und Praxis ist. Damit sichern wir nicht nur Qualität, sondern stellen uns den Herausforderungen moderner, am Patienten orientierter Medizin.

Nur durch Mitwirkung und Mitarbeit kann mit gestaltet werden und eine Ärztekammer die Selbstverwaltung sein, die Ärzte sich vorstellen.

Ein Hauptanliegen ist es, junge Ärzte und Medizinstudierende für ärztliche Tätigkeit, insbesondere in Praxen zu begeistern. Damit verbunden ist das Ziel, die ambulante Weiterbildung im Verbund mit Kliniken realisierbar zu machen. Damit stärken wir der nachwachsenden Ärztegeneration den Rücken und rüsten sie für die Auseinandersetzung mit ökonomischen Zwängen und ermutigen sie, den Gedanken der Freiberuflichkeit zu leben.

Diesen Aufgaben wollen sich die Kandidaten stellen.

Ambulante Facharztmedizin steht im Gesetzesentwurf auf dem Prüfstand. Will die Ärzteschaft eine Ausdünnung in diesem Bereich? Wir als niedergelassene Fachärzte wollen Chancengleichheit mit anderen Playern im Gesundheitswesen. Wir streben eine optimale Zusammenarbeit mit allen Bereichen der ärztlichen Tätigkeit als Freiberufler unter dem Dach der ärztlichen Selbstverwaltung an.

Folgende Kandidaten stellen sich zur Wahl:

  • Dr. Ellen Lundershausen, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Praxis Erfurt
  • Dr. Andreas Jordan, Augenheilkunde, Praxis Jena
  • Dr. Stefan Göckeritz, Urologie, Praxis Jena
  • Dr. Stefan Dittrich, Chirurgie, Privatpraxis Bad Lobenstein
  • PD Dr. Kirsten Jung, Dermatologie, Praxis Erfurt
  • Dr. Christian Gessner, Orthopädie, Praxis Erfurt
  • PD Dr. René Aschenbach, Radiologie, Jena
  • Dr. Sven Becker, Innere Medizin, Praxis Erfurt
  • Dr. Ralf Köbele, Neurologie/Psychiatrie, Jena


Dr. med. Ellen Lundershausen, Erfurt

Landesliste Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst/Sozialmedizin

Der Landesverband Thüringen der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst und die Ärzte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Thüringen e.V. stellen gemeinsam die Landesliste Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst/Sozialmedizin wie bereits seit 1999 auf.

Sie wenden sich mit ihrem Vorschlag besonders an die Ärzte in den Gesundheitsämtern, im MDK, bei den Sozialversicherungsträgern, in den Verwaltungen, in der Versorgungsverwaltung, im Gewerbeärztlichen Dienst, im Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit, des Thüringer Landesamtes für Verbraucherschutz und alle Ärzte, die sich der 3. Säule des Gesundheitswesens, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, zugehörig und verbunden fühlen.

Neben den tragenden Säulen unseres Gesundheitswesens, der ambulanten Versorgung und der stationären Versorgung, müssen die wichtigen Aufgabengebiete des Öffentlichen Gesundheitswesens und der Sozialmedizin mit Prävention, sozialkompensatorischen Aufgaben, Gesundheitsförderung, Gesundheitsschutz, Gesundheitshilfe, Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, Ärztliche Begutachtung, Gesundheitsberichterstattung und Epidemiologie wie im letzten, so auch in unserem neuen Ärzteparlament, eine Stimme bekommen.

Diese Schwerpunktaufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes können und sollen in engem Kontakt mit den anderen Ärzten erfolgreich wahrgenommen werden. Deshalb ist die Vertretung der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes/Sozialmedizin in der Kammerversammlung wichtig, um die Erfahrungen ihres Aufgabenbereiches in die Diskussion der anstehenden Probleme des Gesundheitswesens und der sozialen Sicherungssysteme mit einzubringen.

Wir stehen auf dem Boden der Definition und Aufgabenbestimmung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Beschlüsse des 117. Deutschen Ärztetages und wollen in der Landesärztekammer auch weiterhin den intensiven interdisziplinären Gedankenaustausch mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhausärzten fördern und um die Sichtweisen und Ideen von Ärzten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und der Sozialmedizin bereichern.

Mitglieder unserer Landesliste leisten seit Jahren ihren Beitrag in der Kammerversammlung und in den Ausschüssen Öffentliches Gesundheitswesen und Arbeitsgruppen sowie bei der ärztlichen Fort- und Weiterbildung.

Damit wir diese Tätigkeit auch weiterhin erfolgreich leisten können und Ihre Interessen in der Kammerversammlung vertreten können, brauchen wir Ihre Stimme!

Dipl.-Med. Ingrid Francke
Vorsitzende des Landesverbandes Thüringen der Ärzte und Zahnärzte
des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

Marburger Bund - Deine Stimme - Deine Wahl!

Der Marburger Bund ist die gewerkschaftliche, gesundheits- und berufspolitische Interessenvertretung aller angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Unsere mehr als 115.000 Mitglieder arbeiten in Krankenhäusern und Universitätskliniken, Behörden und Einrichtungen der Sozialversicherung, im öffentlichen Gesundheitsdienst, bei der Bundeswehr und im Zivildienst, in der Pharma-Industrie und in Praxen niedergelassener Kollegen. – Wir sind „Mehr“ als nur Krankenhaus.





Unsere Ziele auf Kammerebene

  • Weiterbildung verbessern, entrümpeln, erleichtern
    Wir kämpfen für eine sinnvoll strukturierte, realitäts- und praxisnahe Weiterbildung. Sie darf nicht ein Abfallprodukt der Arbeitszeit sein. Der Marburger Bund will eine ärztliche Fortbildung ohne zusätzliche Bürokratie.

  • Kammerbeiträge begrenzen
    Die Beiträge zur Ärztekammer müssen stabil bleiben. Sparsames Haushalten, mehr Dienstleistung und schlankere Strukturen – dafür setzen wir uns ein.

  • Arbeitsbedingungen verbessern
    Wir stehen für bessere Arbeitsbedingungen und leistungsgerechte Vergütung, für geregelte Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir wollen mehr Zeit für Patienten, die Entlastung von nichtärztlichen Tätigkeiten, Entbürokratisierung und betriebliche Gesundheitsförderung.

  • Ärztliches Versorgungswerk sichern
    Wir engagieren uns für eine sichere Altersversorgung, eine gute Absicherung bei Berufsunfähigkeit sowie den Erhalt und Ausbau erworbener Ansprüche.

Mitbestimmen – Mitentscheiden – Wählen gehen!

Dr. Sebastian Roy
Vorsitzender Marburger Bund Thüringen


* Die Reihenfolge der Beiträge wurde ausgelost.
BezeichnungGröße 
Erklärung-Kandidat.pdf18 kB
Flyer Wahl zur Kammerversammlung.pdf596 kB
Kreisliste-Wahlvorschlag.pdf11 kB
Landesliste-Ad-hoc-Wahlvorschlag.pdf15 kB
Landesliste-Ad-hoc-Wahlvorschlag-Sonderblatt.pdf18 kB
Landesliste-Wahlvorschlag.pdf11 kB