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Ärzteblatt Thüringen

FSME

Redaktion: Ulrike Schramm-Häder
Datum: 08/02/2007 02:51:09 PM


FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis) in Thüringen – Entscheidungshilfe für Ärzte

Nach aktuellen Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts und der Impfstoffhersteller ist der Impfstoff gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) derzeit nicht im erforderlichen Maße lieferbar. Grund sind die angestiegenen Erkrankungszahlen des Vorjahres in Süddeutschland, eine Erweiterung der FSME-Risikogebiete durch das Robert Koch-Institut sowie ein gehäuftes Vorkommen von Zecken nach dem milden Winter. Die vermehrte Nachfrage der Impfung zum Schutz vor einer Erkrankung hat einen vorübergehenden Engpass in der Impfstoffverfügbarkeit zur Folge.






Das Paul-Ehrlich-Institut hat eine Entscheidungshilfe für Ärzte veröffentlicht.
In Thüringen wurden 2005 5 FSME-Erkrankungen gemeldet. Im Jahr 2006 konnte mit nur 2 Erkrankungen ein deutlich rückläufiger Trend beobachtet werden. Auch in diesem Jahr wurde bisher nur eine FSME-Erkrankung in Thüringen erfasst. Die angegebenen Infektionsorte waren je zweimal in Jena und im Saale-Holzland-Kreis sowie je einmal in Suhl, in den Landkreisen Greiz, Saalfeld-Rudolstadt bzw. im Wartburgkreis.

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