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Ärzteblatt Thüringen

Gemeinsame Presse-Information von der Landesärztekammer Thüringen und der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen

Jena, Weimar, 4. Juni 2014/6

Medizinische Fortbildungstage Thüringen
Unabhängige Fortbildung für Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Pflegekräfte

Die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung laden in Partnerschaft mit dem Verband Leitender Krankenhausärzte vom 25. bis zum 28. Juni zu den Medizinischen Fortbildungstagen Thüringen in den Erfurter Kaisersaal ein. Vier Tage lang können Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Medizinische Fachangestellte und Medizinisch-Technische Assistentinnen/en (MTA) Vorträge, Foren, Seminare und Workshops sowohl zu medizinisch-fachlichen als auch zu berufspolitischen Themen belegen. Dabei werden auch gezielt junge Ärztinnen und Ärzte angesprochen. Die 1. Vorsitzende der KV Thüringen, Dr. Annette Rommel, sagt: „Mit den Medizinischen Fortbildungstagen den Berufsnachwuchs zu erreichen, ist uns ein besonderes Anliegen. Am 26. Juni haben wir deshalb einen Tag speziell für junge Ärzte konzipiert: mit Beratungen zur Selbständigkeit, Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und Fallvorstellungen durch die jungen Kollegen.“

Ärztekammerpräsident, Dr. Mathias Wesser, betont den Verzicht auf Sponsoring bei den Medizinischen Fortbildungstagen. „So schaffen wir für die Angehörigen der medizinischen Berufe eine Möglichkeit, sich frei von wirtschaftlichen Interessen Dritter fortbilden zu können. Wir wollen damit Maßstäbe setzen und mit gutem Beispiel voran gehen.“

Fachseminare, Berufspolitik, Angebote für junge Ärzte

Für Ärztinnen und Ärzte stehen auf dem Kongress folgende Fachseminare und Kurse auf dem Programm: „Psychosomatik in der ärztlichen Praxis“, aktuelle Aspekte der regenerativen Medizin, die Geriatrische Grundversorgung, das Problem „Wenn chronisch kranke Kinder erwachsen werden“ und die Frage „Konservative oder operative Behandlung“. Pflegekräfte befassen sich mit der eigenen Gesunderhaltung von der Burnout-Prävention bis zum Problem Rückenschmerz. Medizinische Fachangestellte und MTA bilden sich zur Hygiene und zur Schweigepflicht fort. Eine Veranstaltung widmet sich spezifisch dem Berufsbild MTA mit seinen verschiedenen Möglichkeiten und ein Azubitag für Medizinische Fachangestellte gehört gleichfalls dazu.

Zum Thema Berufspolitik steht gleich am Eröffnungstag ein Forum unter dem Titel „Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung – Schnittstellen oder Systembrüche?“ auf dem Programm. Der Vorsitzende des 6. Senats des Bundessozialgerichts, Professor Dr. Ulrich Wenner, und die Thüringer Gesundheitsministerin Heike Taubert stellen sich dabei den Fragen von Ärztinnen und Ärzten zur bedarfsgerechten medizinischen Versorgung im Land.

Für junge Ärzte bieten die Medizinischen Fortbildungstage mehrere speziell auf sie zugeschnittene Veranstaltungen. Unter dem Titel „Keine Angst vor der Niederlassung“ stellt die Stiftung zur Förderung ambulanter ärztlicher Versorgung in Thüringen am 26. Juni Fördermöglichkeiten für den Weg zur Niederlassung vor. Außerdem berichten junge Kollegen aus ihrem Praxisalltag. Unter der Überschrift „Hier spricht nicht der Professor! Kasuistiken aus dem Klinikalltag junger Ärzte.“ stellen am selben Tag junge Krankenhausärzte interessante Fälle aus der Klinik vor. Mit Blick auf die Zielgruppe der jungen Kolleginnen und Kollegen wird zum Kongress auch eine Kinderbetreuung angeboten.

Organisatoren zuversichtlich

„Wir sind uns sicher, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg wird“, zeigt sich die 1. Vorsitzende der KV Thüringen Dr. Annette Rommel zuversichtlich.“ „Dies zeigt allein schon, dass bereits manche der Seminare ausgebucht sind“, ergänzt der Präsident der Landesärztekammer Thüringen, Dr. Mathias Wesser. Insgesamt werden zu den Fortbildungstagen etwa 1000 bis 1500 Teilnehmer erwartet.

Das vollständige Kongressprogramm ist unter www.medizinsche-fortbildungstage.org einsehbar.

Ansprechpartnerin Medien: Dr. Ulrike Schramm-Häder (03641 614 - 103)

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