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Ärzteblatt Thüringen

Hinweis des Thüringer Gesundheitsministeriums - Vorgehen und Zuständigkeiten bei Ebola-Verdachtsfällen

Am 8. August 2014 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ebola-Ausbruch in Westafrika als „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“ bewertet. Aufgrund der guten Voraussetzung für das Management von lebensbedrohlichen hochkontagiösen Erkrankungen wird die Gefahr einer Ausbreitung in Europa als äußert gering eingeschätzt. Auch das Risiko einer Einschleppung der Erreger nach Deutschland schätzt das Robert Koch Institut (RKI) als gering ein, wenngleich das Auftreten von Einzelfällen bei Einreisenden aus den Endemiegebieten in Deutschland nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.

Aus diesem Grund hat das RKI Dokumente erstellt, die wichtige Informationen für den Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen enthalten. Diese sind unter www.rki.de/ebola abrufbar.

Bei Ebola-Verdachtsfällen von Patienten mit Reiseanamnese Westafrika sind die vom RKI empfohlenen Schutzmaßnahmen zu treffen und das zuständige Gesundheitsamt ist unverzüglich zu verständigen. Dieses koordiniert alle weiteren Maßnahmen und organisiert gegebenenfalls einen Spezialtransport in die Sonderisolierstation des Kompetenz- und Behandlungszentrums am Klinikum St. Georg in Leipzig.


Hinweise des Thüringer Gesundheitsministeriums für Patienten finden Sie unter: http://www.thueringen.de/th7/tmsfg/gesundheit/gesundheitsdienst/infektionsschutz/ebola/

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