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Ärzteblatt Thüringen

Silikongel-gefüllte Brustimplantate der Hersteller PIP (Frankreich) und Rofil (Niederlande) – Bezug und Verwendung müssen gemeldet werden

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit bittet alle Ärztinnen und Ärzte, die mit Silikongel-gefüllte Brustimplantate der Hersteller PIP und Rofil bezogen und verwendet haben, dies beim Thüringer Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz mitzuteilen. Ebenso sollen Ärztinnen und Ärzte das Landesamt über die seit Bekanntwerden der Risikomeldungen getroffenen Maßnahmen informieren (per Fax: 0361/37743724 oder E-mail: vigilanz@tllv.thueringen.de)

Darüber hinaus weist das Ministerium auf die Meldeverpflichtungen für Ärzte und Kliniken hin, nach der bei der Behandlung von Patienten mit Medizinprodukten auftretende Probleme der zuständigen Bundesoberbehörde, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, mitzuteilen sind.

Nach Aussagen des GKV-Spitzenverbandes erfolgt die Kostenübernahme für die Neuversorgung von Patientinnen, bei denen die Wiederherstellung der Brust als Kassenleistung medizinisch indiziert war, zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen.

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