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Prof. Dr. med. Egbert Johannes Seidel, MSc

Meine Ziele für die Arbeit in der Kammerversammlung der Landesärztekammer Thüringen sind:

1. Es muss eine innovative Überarbeitung der Muster-Weiterbildungsordnung voran gebracht werden – Eine Weiterbildungsordnung darf nicht als innerärztlicher Abschottungsmechanismus nutzbar und Ärztemangel provozierendes Instrument durch eingeschränkte Weiterbildungsmöglichkeiten sein.

2. Die Tätigkeit der Ärztekammer muss sich an den Realitäten der ärztlichen und medizinischen Versorgungsstrukturen orientieren. Hierzu gehört eine Novellierung der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung, des ärztlichen Versorgungswerkes (flexible Renteneintrittsmöglichkeiten mit Vollrente ab 65 Jahren) sowie mehr Transparenz der ärztlichen Gremien und Verwaltung (Ethikkommission, Rechtsabteilung, Kostenstruktur der Verwaltung) der Landesärztekammer.

3. Weniger Bürokratie - Entlastung der Ärzteschaft durch die Landesärztekammer als Dienstleister und aktiveres Einbringen in Entbürokratisierungsprojekte der ärztlichen Tätigkeit auf Bundesebene (z.B. Abschaffung Formular 60)

4. Verbesserung der Arbeit der Kammer bei der Arbeit zum Landeskrankenhausplan, geriatrische Rehabilitation gm. Sozialgesetzbuch auch verpflichtend in Thüringen, rascher Aufbau von Schiedsstellen z.B. in der Rehabilitation.

5. Verbesserung der Arbeit der Kammer in Gremien der Bundesärztekammer, insbesondere der Arbeit im Weiterbildungsausschuss, in der GOÄ-Novellierung und der (Grundsätze einer besseren und flexibleren) Gestaltung einer besseren und flexiblen Berufsordnung für Ärzte, welche eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen muss.

6. Verbesserung der Lobby-Arbeit der Kammer vor allem in der Landes-und der Bundes-Politik mit Einflussnahme auf die Entscheidungsträger für die weitere Entwicklung unseres Gesundheitssystems (z.B. Bürgerversicherung, Kopfprämie).

7. Als Vertreter eines interdisziplinäres Faches möchte ich eine bessere Vernetzung,Verzahnung und Zusammenarbeit der Ärzteschaft erreichen.

8. Die Arbeit im Wahlkreis Weimar / Weimar Land darf sich nicht auf eine einmalige jährliche und spärlich besuchte Kammerversammlung beschränken. Die Arbeit vor Ort muss Kollegen zusammenführen und offene Diskussionen über positive wie negative Aspekte des Arztberufes ermöglichen, z.B. die zunehmende Kommerzialisierung des Arztberufes und die Folgen des wirtschaftlichen Druckes einschließlich Budgetierung durch Krankenhausträger, Rehabilitationsträger und Krankenkassen anmahnen und Lösungswege erarbeiten.
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Dipl.-Med. Ingo Menzel , 49 Jahre

Facharzt für Chirurgie,
Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie, Spezielle Unfallchirurgie, D-Arzt
seit 2002 niedergelassen in Weimar
Praxisklinik für Allgemeine und Orthopädische Chirurgie im Praxiszentrum Goetheplatz 8

Studium in Jena
Weiterbildung in Erfurt (Pathologie), Eisenach (Chirurgie), Jena (Thorax- u. Gefäßchirurgie) und Nordhausen (Unfallchirurgie)

Verheiratet, 3 Kinder

Mitglied Berufsverband der Deutschen Chirurgen, Berufsverband Niedergelassener Chirurgen,
Arbeitsgemeinschaft der Niedergelassenen Chirurgen in Thüringen,
Landesarbeitsgemeinschaft Ambulantes Operieren (LAO),
Thüringer Gesellschaft für Chirurgie

Gründungsmitglied und Delegierter der Vertreterversammlung der Landesärztekammer
Delegierter des Landes Thüringen zum Deutschen Ärztetag
Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Landesärztekammer und Mitglied der Ständigen Konferenz Weiterbildung der Bundesärztekammer
Ärztlicher Vertreter im Berufungsausschuss für Zulassungsfragen Thüringen


Ziele
In den Zeiten der Wende 1989/90 habe ich als ganz junger Arzt erfahren dürfen, dass das Wort der Ärzte in der Bevölkerung einen sehr großen Stellenwert hat.
Auch heute werden wir von den Menschen wahrgenommen. Aber nur, wenn wir im innerärztlichen Zusammenhalt unsere ärztlichen Interessen mit ehrlichen und an den Menschen orientierten Wertvorstellungen verknüpfen und in der Öffentlichkeit darstellen.

Vor vielen Jahren erkannte die Politik das Potential der Ärzteschaft, aus eigener Kraft und Verantwortung die Gesundheitsversorgung des deutschen Volkes sicherzustellen. Darum erhielten die Ärzte die Möglichkeit, sich nahezu vollständig selbst zu verwalten.
Heute ist diese Einsicht den Verantwortlichen abhandengekommen und unsere ärztliche Stellung in der Gesellschaft, nämlich die Freiberuflichkeit des unabhängigen Arztes als Grundlagen unser aller Existenz und Arbeit für die uns anbefohlenen schutzbedürftigen Patienten, aus vordergründigen ökonomischen Gründen gefährdet.

Ich setze mich dafür ein, einen unabhängigen und freien Arztberuf zu erhalten.
Ich setze mich dafür ein, dass Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung ärztliche Interessenvertretung und Selbstverwaltung bleiben und nicht zu staatlichen Behörden verkommen.

Aus eigenem Erleben und dem Begleiten des beruflichen Werdegangs meiner Frau, einer Kollegin für Allgemeinmedizin sowie für Innere Medizin und Nephrologie, sind mir nahezu allen Facetten und Probleme der Arbeit in Krankenhaus, Praxis oder Rettungsdienst auch in ihrer Bedeutung für eine Familie vertraut.

Mit meinen Erfahrungen in der Weiterbildungspolitik auf Landes- u. Bundesebene weiß ich um die widerstrebenden Einzelinteressen, aber auch um gewinnbringende sachorientierte Zusammenarbeit im niedergelassenen als auch stationären Bereich und mein Motto lautet: „Die Weiterbildungsordnung kennt nur Fachärzte“.
Nur was wir selber gestalten, können wir bestimmen und vor allem leben.