Presse-Information

Tag der Medizin am 27. Februar 2021: Thüringer Ärztinnen und Ärzte informieren zu Viren, Bakterien und Co: Wie schütze ich mich vor Infektionskrankheiten? – auch Corona gehört dazu

Jena | 23. Februar 2021/3

Tag der Medizin am 27. Februar 2021: Thüringer Ärztinnen und Ärzte informieren zu Viren, Bakterien und Co: Wie schütze ich mich vor Infektionskrankheiten? – auch Corona gehört dazu

Der Tag der Medizin, ein gemeinsames Projekt der Landesärztekammer mit Partnern aus dem Gesundheitswesen wie Praxen und Kliniken, geht in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie neue Wege. „Infolge der Corona-Situation war es nicht zu verantworten, Besucherströme in medizinische Einrichtungen zu lotsen. Deshalb war schnell klar, dass man andere Wege gehen und digitale Möglichkeiten nutzen muss“, so die Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen, Dr. Ellen Lundershausen. „Angesichts der hohen Belastungen von Ärztinnen und Ärzten in der jetzigen Zeit bin ich den Beteiligten besonders dankbar, dass sie dazu beitragen, den Tag der Medizin mit Leben zu erfüllen, zumal wir ja mit unserem Thema Viren, Bakterien und Co: Wie schütze ich mich vor Infektionskrankheiten? hochaktuell sind. Schließlich gehört auch Corona zu den Infektionskrankheiten!“

Wissenschaftlicher Beirat hat Schwerpunkt „Wie schütze ich mich vor Infektionskrankheiten?“ festgelegt

Für den Tag der Medizin hat die Landesärztekammer gemeinsam mit dem für das diesjährige Projekt einberufenen Wissenschaftlichen Beirat – Prof. Dr. Margarete Borg-von Zepelin, Mühlhausen, PD Dr. Rainer Lundershausen, Erfurt, Prof. Dr. Wolfgang Pfister, Weimar, Prof. Dr. Mathias Pletz, Jena und Prof. Dr. Axel Sauerbrey, Erfurt das Thema festgelegt, das zeitlos und aktuell zugleich ist. Denn jeder kennt und hatte bereits Infektionskrankheiten. Die Bandbreite reicht von Schnupfen über Magen-Darm-Erkrankungen bis hin zur Lungenentzündung oder eben auch COVID-19 (Corona). In der weltweiten Perspektive gehören Infektionskrankheiten nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen.
Positiv ist, dass bei diesem Erkrankungsspektrum dem Schutz und auch der Eigenverantwortung eine besondere Rolle zukommt, weil jeder selbst einen gewichtigen Beitrag zur Vermeidung oder auch zum Weitertragen einer Infektion leisten kann.

Bandbreite der Erreger ist groß – Schutz ist möglich

Dabei ist die Bandbreite der Erreger für Infektionskrankheiten groß. So können diese durch Bakterien, Viren, Pilze oder auch Parasiten verursacht werden. Die Übertragungs- bzw. Ansteckungswege sind vielfältig – beispielsweise durch Anhusten, Hände geben oder auch über die Nahrungsaufnahme. Von der Art der Infektion, den Eigenschaften des Krankheitserregers sowie von der körperlichen Verfassung der betreffenden Person hängen Dauer und Schwere der Erkrankung ab. Und spätestens seit COVID-19 weiß jeder, dass eine Infektion nicht immer zu einer Erkrankung führen muss, aber „symptomlose“ Personen Erreger weiterreichen und andere Menschen infizieren können.
Simple Hygienemaßnahmen wie das derzeit schon gut eingeübte Abstand halten, Hände waschen und momentan Mund-Nasen-Schutz sowie regelmäßiges Lüften von geschlossenen Räumen gehören neben Impfungen zu den wirksamsten präventiven Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten. Zu all diesen Themen – Notwendigkeit von Impfungen, Fragen der Alltagshygiene und auch das Problem der Antibiotikaresistenzen – sollen Bürgerinnen und Bürger informiert werden.

Verschiedene Angebote über die Homepage www.tag-der-medizin.de

Neben einem Telefonforum gemeinsam mit der Mediengruppe Thüringen bereits am 25. Februar, bei dem drei Experten für Leserfragen zur Verfügung stehen, werden am 27. Februar Videos vom SRH Klinikum Gera, vom Universitätsklinikum Jena, vom Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar, vom Helios Klinikum Erfurt und vom Hufeland Klinikum Bad Langensalza/Mühlhausen zu verschiedenen Aspekten des Themas freigeschaltet: Diese reichen von einem Online-Vortrag zu COVID bei Kindern bis zu Videos von Viren und Bakterien als unsichtbare Begleiter, zum Problem von Corona und Hygiene, zu Antibiotika-Mythen, zur Funktion unseres Immunsystems und zur Notwendigkeit von Impfungen bis hin zu einem weiteren Online-Vortrag, der die Auswirkungen von Ängsten z.B. von Infektionskrankheiten wie Corona auf die psychische Gesundheit thematisiert. Die Angebote sind gleichfalls über die Homepage der jeweiligen Kliniken aufzurufen.


Konzertierte Aktion

Mit dem Tag der Medizin will die Landesärztekammer für Ärztinnen und Ärzte an einem Tag im Jahr im Sinne einer konzertierten Aktion die Möglichkeit bieten, sich gemeinsam in der Öffentlichkeit zu präsentieren und Bürgerinnen und Bürger zu einem Gesundheitsthema zu informieren. „Wir sind froh, dass Kolleginnen und Kollegen das Potential des Tages der Medizin erkannt haben, mitmachen und damit zum Gelingen dieses Projektes beitragen. Aus diesem Grund gilt mein Dank den Teilnehmern und insbesondere auch den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates sehr herzlich“, so die Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen, Dr. Ellen Lundershausen. Ich hoffe sehr, dass am 27. Februar zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Angebote der Kliniken sowie das Telefonforum am 25. Februar wahrnehmen.

Telefonforum von Landesärztekammer Thüringen und den Thüringer Tageszeitungen der Mediengruppe Thüringen (bereits am 25. Februar!)

Ausgewählte Experten des Wissenschaftlichen Beirates des Tages der Medizin beantworten telefonisch Ihre Fragen zur Thematik „Wie schütze ich mich vor Infektionskrankheiten?“:

  • PD Dr. med. Rainer Lundershausen, niedergelassener Infektiologe aus Erfurt
  • Prof. Dr. med. Wolfgang Pfister, Krankenhaushygieniker und Infektiologe am Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar
  • Prof. Dr. med. Mathias Pletz, Direktor des Institutes für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Jena
  • Donnerstag, 25.02.2021, 10:00–12:00 Uhr, Telefonnummer: 0361/2275678


Weitere Angebote finden Sie unter www.tag-der-medizin.de