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Presse-Information

Landesärztekammer Thüringen: Hängepartie um Dekan/Wissenschaftlichen Vorstand an der Jenaer Universität bzw. Universitätsklinikum beenden
 
Angesichts der jüngsten Medienberichterstattung fordert die Landesärztekammer Thüringen als Selbstverwaltungsorgan der Thüringer Ärzteschaft das Thüringer Wissenschaftsministerium auf, die Hängepartie um die Besetzung des Wissenschaftlichen Vorstandes bzw. der Stelle des Dekans zu beenden und zu einem sachorientierten Lösungsansatz zurückzukehren.

Gemeinsame Presse-Information von Landesärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung Thüringen

Mehr Medizinstudienplätze in Thüringen - Jetzt!

(Weimar, Jena, den 2. April 2019) Die Standesvertretungen der Thüringer Ärzteschaft fordern die politischen Parteien auf, in ihren Wahlprogrammen die Erhöhung der Medizinstudienplätze in Thüringen zwingend aufzunehmen. „Die Ärzteschaft Thüringens wird die Wahlprogramme der Parteien an diesem Punkt messen. Es ist fünf nach zwölf für Thüringen, endlich mehr Mediziner auszubilden.“, so Ellen Lundershausen, Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen.

Presse-Information der Bundesärztekammer

Ärztestatistik 2018
Montgomery: Es ist höchste Zeit, den Ärztemangel ernsthaft zu bekämpfen

Berlin, 29.03.2019 – „Wir zehren seit Jahren von der Substanz. Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte wächst zu langsam, um die enormen Herausforderungen zu bewältigen, vor denen unser Gesundheitssystem steht.“ Davor warnte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), anlässlich der Vorstellung der Ärztestatistik für das Jahr 2018. Wenn die Politik nicht endlich mit mehr Studienplätzen in der Humanmedizin gegensteuere, werde der demografische Wandel zu erheblichen Engpässen bei der gesundheitlichen Versorgung führen. „Die Bevölkerung in Deutschland ist eine der ältesten weltweit, und sie wird immer älter. Es liegt auf der Hand, dass damit auch der Behandlungsbedarf immer größer wird“, so Montgomery.

Presse-Information

Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte in der Ärztekammer in Jena
Kinder gemeinsam schützen: Von Digitalisierung bis Deeskalation – drängende Themen der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auf der Agenda

Der Einfluss der „Neuen Medien“ auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird heute teils kontrovers diskutiert. Angesichts der rasanten technischen Entwicklungen und immer neuen Möglichkeiten muss immer mehr abgewogen werden, was sinnvoll und was noch zu akzeptieren ist. Darüber hinaus ist zu fragen, was schadet und wann ist die Veränderung bei Kindern so groß, dass man von einer Erkrankung sprechen kann? Da diese Themen immer stärker im medizinischen Alltag präsent sind, widmet sich ein Schwerpunkt der von der Arbeitsgruppe „Gewalt gegen Kinder“ der Landesärztekammer Thüringen verantworteten Fortbildungsveranstaltung für Ärztinnen und Ärzte den „Kinderwelten im Wandel von der analogen zur digitalen Welt“. Dazu konnte der Psychologe Dr. Frank W. Paulus vom Universitätsklinikum Saarland, Homburg/Saar gewonnen werden.

Presse-Information

Ergebnisse der Wahlen zur Kammerversammlung liegen vor – Parlament der Thüringer Ärzteschaft mit vielen neuen Gesichtern

Bis zum 20. März 2019 hatten Thüringer Ärztinnen und Ärzten zum neunten Mal seit Bestehen der Landesärztekammer Thüringen die Möglichkeit, das Parlament der Thüringer Ärzteschaft, die Kammerversammlung, zu wählen. Um die 43 Mandate hatten sich 103 Kandidaten beworben. Gewählt wurde nach Kreis- und Landeslisten. Alle Mitglieder der Ärztekammer waren wahlberechtigt, also 13288 Personen.

Nach Auszählung der abgegebenen Stimmen steht nun das Ergebnis der Wahlen zur Kammerversammlung fest und ist auf der Homepage der Landesärztekammer Thüringen unter www.laek-thueringen.de unter Wahl 2019 einzusehen.

Presse-Information der Bundesärztekammer

Terminservice- und Versorgungsgesetz - Herausforderungen der Zukunft gemeinsam bewältigen

Zu der heutigen Verabschiedung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes im Deutschen Bundestag erklärt Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery:

„Das heute vom Bundestag verabschiedete Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) enthält vernünftige Ansätze. Anders als in früheren Zeiten sieht es nicht nur neue Aufgaben für Ärztinnen und Ärzte vor, es vergütet sie zum Teil auch zusätzlich. Das Geld muss der Leistung folgen. Wenn die Politik auch künftig dieses Prinzip beherzigt, wäre für die Patientenversorgung viel erreicht.

Mit großer Sorge betrachten wir aber die zunehmenden Eingriffe des Staates in die Arbeit der Selbstverwaltung. Zwei Beispiele:  Staatliche Vorgaben zur Praxisführung  helfen niemandem, sie halten aber junge Ärztinnen und Ärzte von einer Niederlassung ab. Damit werden die selbstgesetzten Ziele der Koalition beim TSVG in ihr Gegenteil verkehrt. Und auch die neuen Mehrheitsanteile des Staates in der Gesellschaft zum  Aufbau der Telematik (gematik) schaden mehr, als dass sie nützen. Damit werden in der gematik diejenigen an den Rand gedrängt, die tagtäglich mit den digitalen Anwendungen arbeiten.

Parlament der Thüringer Ärzteschaft unterstützt Resolution der Kassenärztlichen Vereinigung gegen TSVG

Die Kammerversammlung der Landesärztekammer Thüringen hat sich in ihrer jüngsten Sitzung der Kritik am geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz angeschlossen und die Unterstützung der Resolution der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung „Politik muss Ärzte als Partner begreifen – Kritik an Spahns Gesetz“ beschlossen. Den Wortlaut der Resolution vom 20. Februar finden Sie hier:

Presse-Information

Landesärztekammer Thüringen – Parlament der Thüringer Ärzteschaft wird neu gewählt

Bis zum 20. März 2019 wird zum neunten Mal seit Bestehen der Landesärztekammer Thüringen das Parlament der Thüringer Ärzteschaft, die Kammerversammlung, gewählt. Um die 43 Sitze bewerben sich 103 Kandidaten. „Das sind zehn Personen mehr als bei der letzten Wahl,“ freut sich die Präsidentin der Landesärztekammer, Dr. Ellen Lundershausen, über die hohe Zahl an Wahlkandidaten.

Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte – Betroffene können sich bei Kammer melden

Zunehmend wird über Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte berichtet. Deshalb hat der Vorstand der Landesärztekammer Thüringen beschlossen, für den Bedarfsfall entsprechende Ansprechpartner zu benennen. Eine erste Anlaufstelle ist die Beratungsstelle der Kammer, dort kann man über die E-Mail-Adresse gewalt-gegen-aerzte@laek-thueringen.de Kontakt aufnehmen.

Telefonisch erreichbar ist die Beratungsstelle unter den Nummern 03641 614 - 102 oder 614 - 114.

Wahl zur Kammerversammlung 2019–2023: Kandidaten zur Wahl

Die Kandidaten zur Wahl für die Kammerversammlung 2019–2023 stehen fest. Zur Wahl gestellt haben sich 103 Kandidaten, davon arbeiten 48 Personen im Krankenhaus, 41 Personen sind ambulant tätig, zwölf in einer Behörde und zwei im Ruhestand.

Die Wahlfrist ist vom 15. März bis zum 20. März 2019.

Presse-Information

Tag der Medizin am 23. Februar 2019
Thüringer Kliniken und Praxen informieren über „Unsere sieben Sinne“

Von Eisenach, Erfurt, Weimar über Bad Berka bis Jena: In vier Krankenhäusern und drei Praxen an fünf Orten können sich Thüringer Bürgerinnen und Bürger am 23. Februar über „Unsere sieben Sinne“ informieren. An diesem Tag findet zum dritten Mal der von der Landesärztekammer initiierte „Tag der Medizin“ statt.

Presse-Information

Mehr Qualität in der Weiterbildung – Prädikat Weiterbildung plus für Dr. Thomas Broska in Gotha

Die Qualität in der „Weiterbildung“ gehört zu den Kernkompetenzen einer Ärztekammer. Deshalb hat der Vorstand der Landesärztekammer Thüringen im vergangenen Jahr ein Projekt ins Leben gerufen, mit dem besonders engagierte Weiterbilder mit dem Prädikat „Weiterbildung plus“ ausgezeichnet werden. Erstmals ist dieses Zertifikat jetzt vergeben worden. Dr. Thomas Broska, Chefarzt der Inneren Medizin am Gothaer Krankenhaus, hat alle Anforderungen erfüllt.

Wahl zur Kammerversammlung 2019 – Wahlvorschläge können nur noch bis 3. Februar eingereicht werden

Wahlvorschläge, ob den eigenen oder den einer berufsständischen Organisation, können bis spätestens 3. Februar 2019, 18:00 Uhr, beim Wahlausschuss eingereicht werden. Dem Wahlvorschlag/der Kandidatur muss die jeweilige Erklärung der Kandidatin/des Kandidaten und das Foto beiliegen.

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle: Sylvia Geiling, Tel.: 03641 614 - 212

Presse-Information der Bundesärztekammer

Montgomery: „Das TSVG ist in Teilen übergriffig“

Bundesärztekammer legt Stellungnahme zum Terminservice- und
Versorgungsgesetz vor

Berlin, 15.01.2019 – „In dem Entwurf für das Terminservice- und Versorgungsgesetz steckt viel Gutes. Leider enthält er aber auch etliche Vorgaben, die gerade jungen Ärztinnen und Ärzten die Freude an der Arbeit in eigener Praxis verleiden können.“ Das sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery vor der öffentlichen Anhörung des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) am 16. Januar in Berlin.

Presse-Information

Ein Jahr Fachsprachenprüfungen für ausländische Ärztinnen und Ärzte
Hohe Zahl an Kandidaten fallen durch anspruchsvolle Prüfung

Wer in Deutschland als Arzt oder Ärztin arbeiten möchte, benötigt dafür eine Approbation. Bei Ärztinnen und Ärzten mit einem Studienabschluss aus dem Ausland wird sie erst erteilt, wenn ein Nachweis über die erforderlichen Fachsprachenkenntnisse erfolgt ist. Diese Regelung gilt sowohl für Personen aus EU- als auch Nicht-EU- bzw. Drittstaaten.

Ein gutes neues Jahr – möglichst ohne Polemik gegen die Ärzteschaft

Allen Mitgliedern der Landesärztekammer Thüringen einen guten Start in das neue Jahr. Ich würde mir wünschen, dass wir uns ohne Polemik und politische Störfeuer auf unsere ärztlichen Aufgaben konzentrieren können und die Verlautbarungen des GKV-Spitzenverbandes über zu geringfügige Praxisöffnungszeiten sekundiert vom Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach ‚ab Mittwochnachmittag seien Ärzte auf dem Golfplatz zu finden‘ nur noch zum Schnee des vergangenen Jahres gehören und nicht erneuert werden sollten.

Veränderte Verfahrensweise bei den Facharztprüfungen für Radiologie

Ab 1. Februar 2019 werden die Prüfungen zum Facharzt für Radiologie im Universitätsklinikum, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Am Klinikum 1, 07747 Jena durchgeführt. Damit wird weiterhin die hohe Qualität der Facharztprüfung Radiologie hinsichtlich der digitalen Bildbetrachtung gewährleistet.